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Grußwort - Michael Stephan, Kuratorium


Erkrath, den 31.10.2016

NUR WER SÄT, KANN AUCH ERNTEN!


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeinde von St. Johannes der Täufer,

das „Unternehmen Kirche“ muss sich auf tiefgreifende Umwälzungen im Finanzbereich einstellen. Seine Einnahmen können nämlich in den kommenden Jahren wegbrechen, gegen die sich der Rückgang des Kirchensteueraufkommens geradezu gemächlich ausnimmt. In der Konsequenz bedeutet diese Entwicklung Sparhaushalte der kirchlichen Finanzverwaltung; diese werden aber kaum ausreichen, um die innere Auszehrung der kirchlichen Strukturen aufzuhalten.
Auch die Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer und Mariä Himmelfahrt wird sich von dieser Entwicklung nicht abkoppeln können. Die Frage, wie man finanzielle Zukunftsvorsorge betreiben kann, hat sie mit der im Jahre 2002 errichteten Stiftung St. Johannes der Täufer auf eine neuartige Weise beantwortet.
Bei einer Stiftung wird von Stiftern und Zustiftern langfristig ein Stiftungskapital aufgebaut; nur dessen Erträge stehen dauerhaft und nachhaltig zur Erfüllung des Stiftungszweckes zur Verfügung. Das Stiftungsvermögen selbst darf nicht angegriffen werden, es ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Dadurch kann der Stiftungszweck (Förderung kirchlicher Aufgaben im Bereich der Pfarrgemeinde) auch von den nachfolgenden Generationen verwirklicht werden.

Mit der Errichtung der Stiftung St. Johannes der Täufer hat die Gemeinschaft der Pfarrmitglieder eine Institution geschaffen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen: nämlich rechtzeitig finanzielle Vorsorge zu treffen für die künftig erwarteten Jahre finanzieller Anspannung.
Nach dem gelungenen Start befindet sich die Stiftung St. Johannes der Täufer nun in der wichtigen Aufbauphase, nämlich das zur Erfüllung des Stiftungszweckes erforderliche Stiftungsvermögen einzuwerben. Das Zauberwort hierbei heißt Zustiftungen.
Im Interesse einer nachhaltigen Finanzierung des Stiftungszweckes erbittet also die Stiftung
St. Johannes der Täufer von ihren Freunden und Förderern Zustiftungen; sie werden dem Stiftungsvermögen zugeführt und erhöhen somit das Stiftungskapital, dessen Erträge dann zur Erfüllung des Stiftungszweckes zur Verfügung stehen.
Für den Aufbau der Stiftung St. Johannes der Täufer sind Zustiftungen (ohne Verpflichtung für die Zukunft) in jeder Größenordnung herzlich willkommen. Ob große oder kleine Beträge, alle Zustiftungen dienen dem angestrebten Ziel, unsere Stiftung zu einer leistungsfähigen Stiftung zu machen.

Die Stiftung St. Johannes der Täufer ist eine Gemeinschaftsstiftung, sie steht jedem offen, der sich mit einer Zustiftung an dieser großen Gemeinschaftsaufgabe beteiligen möchte. Die Stiftung ist in erster Linie ein Angebot, eine Einladung an alle Pfarrmitglieder; sie steht aber auch Dritten offen, die z. B. aus Denkmalschutzgründen einen Beitrag für den Erhalt der Pfarrkirche, einer im Kern romanischen Pfeilerbasilika, leisten möchten.
Da das erforderliche Mindestkapital für die Errichtung einer rechtsfähigen (selbständigen) Stiftung nicht zur Verfügung stand, erfolgte am 2.7.2002 die Errichtung zunächst in Form einer unselbständigen Stiftung.

Zum Jahresende 2004 war das für selbständige Stiftungen erforderliche Mindestkapital von 50.000,00 Euro mit rd. 70.100,00 Euro eingeworben. Unter Übertragung des Stiftungsvermögens der unselbständigen Stiftung ist die nun selbständige Stiftung St. Johannes der Täufer mit Wirkung vom 1.1.2005 durch Dekret des Erzbischofs von Köln vom 2.12.2004 (Kirche) und durch Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf vom 16.12.2004 (Staat) als rechtlich selbständige kirchliche Stiftung des privaten Rechts anerkannt.

Unsere Stiftung hat sich seit ihrer Errichtung im Jahre 2002 kontinuierlich positive entwickelt. Das trifft auch für das Jahr 2015 zu. So ist das Stiftungskapital im Jahresverlauf von 402.200 Euro um weitere 20.500 Euro auf 422.700 Euro angewachsen. Ein beachtliches Ergebnis. Unser Dank gilt in besonderem Maße unseren 292 Stiftern, die so wirkungsvoll den Aufbau dieser Stiftung begleiten.

Die Stiftung St. Johannes der Täufer will kreativer Ideengeber und unabhängiger Nothelfer für unsere Kirchengemeinde sein. Das erfreuliche Wachstum beim Stiftungskapital führt zu höheren Erträgen, die es der Stiftung ermöglichen, sich bei anstehenden Projekten der Gemeinde verstärkt als finanzieller Problemlöser einzuschalten.

Wir haben also allen Grund, uns über die erfolgreiche Entwicklung der Stiftung zu freuen.

Einen in sich geschlossenen Überblick über die Arbeit der Stiftung im abgelaufenen Jahr einschließlich des Jahresabschlusses 2015 finden Sie im Jahresbericht 2015, den Sie auf unserer Homepage unter dem Reiter „Jahresberichte“ finden.

Kommen Sie an unsere Seite!

Es grüßt Sie herzlich


Michael Stephan
Vorsitzender des Kuratoriums der
Stiftung St. Johannes der Täufer